Mobbing

Liebe Blog Leser_innen,

wir möchten heute einen Blog über Mobbing verfassen. Dieses Thema ist allgegenwärtig und leider begegnet man Mobbing überall, ob in der Schule, auf Arbeit oder in anderen Sozialen Gruppen. Wissenschaftler schätzen, dass es wöchentlich zu ca. 500.000 Mobbingübergriffen in Schulen kommt unter Einbeziehung von Cybermobbing.

 

 

 

Was ist Mobbing?

Mobbing ist, wenn jemand gegenüber einer anderen Person, über längere Zeit herabsetzende und ausgrenzende Handlungen ausübt. Wird eine Person nicht beachtet und von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen, so bezeichnet man dies als psychisches Mobbing. Verbales Mobbing beinhaltet Schimpfwörter und Drohungen. Kommt es zur körperlichen Gewalt, so nennt man dies physisches Mobbing. Weitere Mobbingformen sind jemand gegen seinen Willen festhalten oder fremdes Eigentum beschmutzen und beschädigen. Wird eine Person per E-Mail, SMS oder im Netz schikaniert, so nennt man dies E-Mobbing (Cybermobbing).

 

 

 

 

Warum wird gemobbt? Täterperspektive

Mobber wollen ihre Stellung in einer bestimmten sozialen Gruppe festigen. Sie streben nach Anerkennung, Stärke und Macht.

 

Wer wird zum Opfer?

Meist gehören die Opfer zu keiner festen Gruppe, weil sie aus Sicht der Täter "anders" zu sein scheinen. Sei es ihr Aussehen, ihre Kleidung, die strengen Eltern, ihre Strebsamkeit oder ihre Schüchternheit, was sie zu sogenannten Aussenseitern macht.

 

 

 

 

Welche Folgen hat Mobbing? Opferperspektive

Personen welche gemobbt werden, leiden unter extrem mangelndem Selbstbewusstsein, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit und Depressionen. Häufig führt es zu Suizidgedanken bis hin zu selbstverletzendem Verhalten und letztendlich dem vollzogenen Suizid.

 

Präventionsmaßnahmen

Prävention gilt als gesamtgesellschaftliches Ziel, wobei der Allgemeinbevölkerung zum gesundheitsförderndem Leben geholfen werden soll. Die Umsetzung erfolgt bspw. durch: die Existenzsicherung, Sucht- und Informationskampagnen.

 


Die Eltern können bereits den ersten Grundstein in der Erziehung legen, indem sie ihr Kind im Selbstbewusstsein stärken. Mit Eintritt in die Schule bedarf es ein gewaltfreies Lernklima. Für ein gewaltfreies Lernklima benötigt man klare feste Regeln und Strukturen, wo alle Parteien (Familiensystem und Schulsystem) miteinander kooperieren. Wichtige Rollen tragen hierbei sogenannte geschulte Konfliktlotsen oder Streitschlichter, Vertrauenslehrer und Schulsozialarbeiter. Im Unterricht oder an Schulprojekttagen sollte Mobbing ein wichtiges Thema darstellen. Beispielsweise kann ein Anti-Mobbingtraining oder ein Anti-Aggressionstraining genutzt werden, um altersentsprechenden Zugang zum Thema Mobbing zu finden.

 

Resümee

Da viele Personen nicht wissen, wie sie mit Mobbing umzugehen haben aus Angst und Schamgefühl, benötigen die Opfer anonyme Informationsplattformen, Notfallrufnummern und professionelle Helfer vor Ort. Im Schulkontext verschwindet Mobbing leider nicht, wenn die Opfer die Schule wechseln, da sich die Täter neue Opfer suchen.

Die betroffenen Eltern können ihre gemobbten Kinder stärken, indem sie ihnen ihre persönlichen Fähigkeiten aufzeigen. Darüber hinaus könnten die Kinder in diverse Vereine oder auch Jugendgruppen neuen Anschluss finden.

 

 

Viele liebe Grüße von den Bettyssister

 

 

Empfohlende Links zur Vertiefung des Themas:

Radiobeitrag:  http://mobbing-schluss-damit.de/mediaplayer.asp?mp3file=InfoRadio_Berlin1.mp3&name=Brigitte%20Seifert%20%FCber%20Sch%FClermobbing

ausführliche Informationen:  http://mobbing-schluss-damit.de/index.asp

Kinder Not- und Hilfsdienste:  http://mobbing-schluss-damit.de/index_n.asp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 8.1.13 12:06, kommentieren

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Weihnachtsgrüße von den Bettyssister

Da es ja bald weihnachtet, haben wir uns gedacht,
beschenken wir Euch mit der Geschicht von der dicken Weihnachtsgans Auguste.
   
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Die Weihnachtsgans Auguste
(Deutsches Märchen nach Friedrich Wolf)
 
Es ist November. Herr Löwenhaupt geht über den Markt. Er sieht große und fette Gänse. Er denkt an Weihnachten und kauft die schönste Gans. Das wird ein herrlicher Weihnachtsbraten! Ob Frau Löwenhaupt schimpft? Nein! Sie sagt: „Das ist eine schöne Gans. Aber wo soll sie bis Weihnachten bleiben?“ Die drei Kinder Elli, Gerda und der kleine Peter freuen sich. Peter ruft: „Die Gans soll ins Kinderzimmer.“ Die Mutti sagt erschrocken: „Oh nein!“. Der Vati bringt die Gans in den Keller. Sie bekommt eine Kiste zum Schlafen. Die Gans erhält auch einen Namen: Auguste. Die Kinder haben
Auguste sehr lieb. Besonders der kleine Peter spielt oft mit Auguste. Der November ist vorbei. Nun möchte Peter nicht mehr allein schlafen. Er möchte Auguste in sein Bett holen. Die Mutti und die große Schwester Elli schimpfen: „Das geht nicht, Auguste muss im Keller schlafen“. Aber Gerda und Peter überlegen heimlich. Am nächsten Abend schlafen
sie nicht. Alles ist ruhig. Gerda und Peter gehen leise in den Keller. Auguste schläft. Die Kinder heben sie aus der Kiste. Auguste wacht erschrocken
auf. Sie schnattert laut und schlägt mit den Flügeln. Nun sind Gerda und Peter erschrocken. Sie lassen Auguste los. Auguste schnattert, läuft und flattert durch das Treppenhaus. Es ist laut. Alle wachen auf. Alle wollen die Gans fangen. Endlich ist Auguste in ihrer Kiste. Im Haus ist es wieder ruhig. Nur Peter weint: „Im Keller ist es
kalt. Auguste soll bei mir schlafen“. Peter ist sehr aufgeregt. Was soll die Mutti machen? Sie erlaubt, dass Auguste in ihrer Kiste einmal im Kinderzimmer
schlafen darf. Einmal? Nein! Auguste wohnt jetzt immer im Kinderzimmer. Die Kinder und Auguste sind gute Freunde geworden. Peter geht jeden Tag mit Auguste spazieren. Auguste schnattert und
Peter erzählt. So unterhalten sich beide. Und abends? Auguste schläft nicht mehr in der Kiste. Wenn es dunkel ist, springt sie heimlich in
Peters Bett. Peter umarmt sie lieb und beide schlafen. Morgens springt Auguste wieder in die Kiste. In einer Woche ist Weihnachten.
Der Vater sagt: „Die Gans wird geschlachtet!“.
Mutti meint: „Die Kinder dürfen nichts merken. Aber wer schlachtet Auguste?“ Vater Löwenhaupt
will mutig sein. Er nimmt ein Messer, er holt die Gans und geht in den Garten. Die Gans schreit. Die
Gans schimpft laut und flattert durch den Garten. Was nun? Der Vater möchte Weihnachten Gänsebraten essen. Deshalb nimmt er zehn Schlaftabletten und mischt sie in Augustes Kartoffelbrei. Auguste frisst den Kartoffelbrei. Plötzlich taumelt Auguste. Sie fällt um. Ist Auguste tot? Die Mutti rupft die Gans. Sie denkt an die Kinder und weint. Sie ist böse auf den Vati.
Die Kinder kommen nach Hause. Sie rufen: „Auguste!, Auguste!“. Peter
weint: „Wo ist Auguste?“. Plötzlich schnattert etwas in der Speisekammer. Da kommt Auguste. Sie ist nicht tot! Aber sie hat keine Federn
mehr. Oh, Auguste sieht schrecklich aus und friert sehr. Die Kinder schreien, die Mutti zittert und der Vati trinkt sofort einen Schnaps. Was nun?
Die Mutti holt schnell den Wäschekorb. Gerda holt eine Wolldecke. Elli holt eine Wärmeflasche. Sie legen die nackte Gans in den warmen Korb.
Vater Löwenhaupt will verschwinden. Aber Mutti hält ihn fest. Sie sagt streng: „Kaufe sofort fünfhundert Gramm gute weiße Wolle!“.
Warum? Am Nachmittag sitzen Mutti, Elli und Gerda im Wohnzimmer. Sie stricken. Peter streichelt die arme Auguste. Am Abend ist Augustes Pullover fertig. Nun friert Auguste nicht mehr. Sie stolziert in ihrem neuen weißen Pullover durch das Zimmer. Natürlich bekommt Auguste noch
einen zweiten Pullover. Am 24. Dezember feiert Auguste mit der Familie Löwenhaupt Weihnachten.
Es gibt keinen Gänsebraten. Auguste ist der Liebling der Familie. Wenn Peter und Auguste
spazieren gehen, staunen alle Leute. Warum hat
die Gans einen Pullover an? Es ist Frühling. Auguste
hat neue Federn bekommen. Diese Federn sind
noch schöner und noch weißer als ihre alten Federn.
Und jeden Abend nimmt Peter seine Auguste in den Arm. Dann schlafen beide glücklich ein.
 
 

nacherzählt von Karin Hohlweg
 
 
 
 
EURE BETTYSSISTER WÜNSCHEN EUCH EIN GESEGNETES WEIHNACHTSFEST!!!
 

11.12.12 11:18, kommentieren